Klaviersonate

Die Form der Sonate

1. Satz Handeln, Geschehen, Dramatik Sonatensatz Allegro Grundtonart
2. Satz Verweilen, Beschreiben, Lyrik, Schmerzstimmung Liedform Andante, Adagio Dominante oder Parallele
3. Satz Menuett, Heiterkeit, Scherzo-Dämonie ABA: Scherzo-Trio-Scherzo Allegro 3/4 Takt Grundtonart
4. Satz Jubelnder Ausgang Rondo, Variation, Sonatensatz Presto Grundtonart

Exposition

Hauptthema Überleitung Seitenthema Auflösung Schlussgruppe
Tonika Modulation Dominante Dominante Dominante

Durchführung

Manigfaltige Verarbeitung des Themas
verschiedene Tonarten

Gliederung des ersten Satzes

Im ersten Satz eine interne Gliederung in Themenvorstellung (Exposition) mit manchmal vorangestellter meist langsamer Einleitung, modulierende und variierende Themenverarbeitung (Durchführung), Wiederholung und eventueller Coda.
 

Reprise

Hauptthema Überleitung Seitenthema Schlussthema Coda
Tonika Moduliert nicht Tonika Tonika Tonika

 

Entwicklung der Klaviersonate

 
Im 16. Jahrhundert wurde ein von Instrumenten ausgeführtes Stück als Sonate bezeichnet, im Gegensatz zum gesungenen Stück, das Vokalstück, unterschieden
 
Sonate da camera
3 sätzig
schnell - langsam - schnell
 
Sonate da chiesa
4. sätzig
langsam - schnell - langsam -schnell
Corelli, Legrenzi, Stradella, Merula, Vitali, Torelli, Bononcini
     
Solosonate
das früheste Werk stammt von Martini von 1617
   
 
Scarlatti
In seien einsätzigen Sonaten entwickelte er den dramatischen Ablauf der Sonate.
 
     
Trio-Sonate
Orgelsonate
   
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yxx